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Inverted, Suspended, Flying — was unter der Schiene passiert
Black Mamba, Vampire und F.L.Y. hängen alle unter der Schiene. Trotzdem unterscheiden sich Wagenführung, Körperhaltung und Bewegungsfreiheit grundlegend. Ein Leitfaden durch drei oft verwechselte Bauarten.
Adrenalinspur Redaktion2 Min lesen
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„Hängt unter der Schiene“ beschreibt mehrere Achterbahntypen. Von außen sehen Inverted, Suspended und Flying Coaster verwandt aus, für Fahrgäste funktionieren sie aber unterschiedlich. Entscheidend ist, ob der Wagen frei schwingt und in welcher Haltung der Körper fixiert wird.
Inverted: Wagen fest, Beine frei
Bei Black Mamba hängt der Zug unter der Schiene, seine Ausrichtung ist jedoch fest mit dem Fahrwerk verbunden. Die Schiene bestimmt jede Rolle und jede Neigung präzise. Fahrgäste sitzen aufrecht, die Beine hängen frei.
Das Layout kann dadurch Inversionen genauso gezielt bauen wie ein normaler Sit-down-Coaster. Black Mamba besitzt vier davon und erreicht 80 km/h. Der Unterschied liegt vor allem in Perspektive und freiem Raum unter den Sitzen.
Suspended: der Wagen schwingt
Vampire in Chessington ist ein Suspended Coaster. Die Wagen hängen an Gelenken und können in Kurven seitlich ausschwingen. Die Schiene gibt den Weg vor, aber nicht jeden Rollwinkel des Fahrzeugs.
Dieses Prinzip ähnelt in einem Punkt dem Bobsled-Coaster: Die tatsächliche Bewegung reagiert auf Tempo und Kurvenverlauf. Anders als beim Bobsled bleibt das Fahrwerk jedoch durchgehend an einer festen Schiene geführt.
Weil die Wagen ausschwingen, benötigen sie zusätzlichen seitlichen Raum. Inversionen passen nicht zum klassischen System; stattdessen entsteht der Reiz aus schwebenden Kurven und dem verzögerten Zurückpendeln.
Flying: Körperhaltung statt freiem Wagen
F.L.Y. hängt ebenfalls unter der Schiene, bringt den Körper aber in eine annähernd liegende Flugposition. Der Wagen schwingt nicht frei. Die Bahn kann daher zwei Inversionen und präzise Near-Miss-Passagen fahren.
Die entscheidende Veränderung ist die Blickrichtung. Bei Black Mamba schaut man aufrecht nach vorn, bei F.L.Y. liegt die Umgebung stärker unter und vor dem Körper. 78 km/h wirken dadurch anders, obwohl sie nahe an Black Mambas 80 km/h liegen.
Drei Fragen zur Einordnung
- Sitzt oder liegt der Fahrgast?
- Ist der Wagen starr am Fahrwerk ausgerichtet oder kann er schwingen?
- Sind Inversionen Teil des vorgesehenen Layouts?
Mit diesen Fragen lassen sich die Typen zuverlässiger unterscheiden als mit der Position der Schiene allein. Unter der Schiene zu fahren ist nur die Gemeinsamkeit; das eigentliche Fahrgefühl entsteht aus der Aufhängung.
Quelle für die Inverted-Fahrposition: Phantasialand über Black Mamba.
Coaster Profile
Black Mamba
Phantasialand · Brühl · Deutschland
- Höhe
- 26 m
- Top Speed
- 80 km/h
- Inversionen
- 4×
- Länge
- 768 m
Adrenalinspur Knowledge
Was ist ein Inverted Coaster?
Bei einer Inverted Coaster hängt der Zug unter der Schiene statt darauf zu sitzen. Die Beine baumeln frei, und Inversionen fühlen sich weiter aussen an, weil der Sitz grösseren Abstand zur Drehachse hat.
Mehr über Inverted CoasterDatabase
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Artikel.
Coaster
Black Mamba
Park
Phantasialand
Hersteller
Bolliger & Mabillard
Bauart
Inverted
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